Ein nüchterner Blick auf die letzte Heizkostenabrechnung lenkt den Fokus schnell auf das Thema Energieeffizienz. Sie ist ein wichtiger Schritt, wenn es darum geht, komfortabler zu wohnen und dabei Energie zu sparen. Energetische Sanierungsmaßnahmen an selbstgenutztem Wohneigentum werden jetzt besser gefördert. Das lohnt sich, da die Förderung in vielen Fällen höher als die Mehrkosten für den Wärmeschutz ist.
Neu ist der Steuerbonus für Einzelmaßnahmen, wie z. B. die Wärmedämmung, die auch von der KfW als förderfähig eingestuft sind. Sie können für einen befristeten Zeitraum mit maximal 20 Prozent der Aufwendungen von der Steuer abgesetzt werden, verteilt auf drei Jahre.
Die Sanierung der Dachflächen mit einer PU-Dämmung reduziert den Wärmedurchgang auf ein Minimum und erfüllt die technischen Anforderungen an die Förderung. (Foto: HLC/IVPU)
Die KfW erhöht ihre Investitions- und Tilgungszuschüsse auch für Sanierungsmaßnahmen zum Effizienzhausstandard. Der Hauseigentümer muss sich allerdings zwischen Steuervorteilen und KfW-Förderung entscheiden. Eine Kombination beider Fördermaßnahmen ist nicht möglich.
Wirksamer Wärmeschutz für die Kellerdecke mit schlanken PU-Dämmplatten. Entscheidend ist nicht die Dämmstoffdicke, sondern die Dämmleistung. (Foto: HLC/IVPU)
Bevor die Entscheidung für eine finanzielle Unterstützung fällt, sollte man deshalb drei Kriterien beachten: